RTX-Spark-Notebooks kosten bis zu 7.000 Dollar – Surface Laptop Ultra ab 2.599
Mit den Preisen ist klar, wo Nvidias neue Notebook-Plattform steht: Sie richtet sich an Profis mit großem Budget, nicht an den Massenmarkt.
Die teuersten Notebooks mit Nvidias RTX Spark kosten bis zu 7.000 Dollar. Microsoft und die Partnerhersteller haben die Preise nach dem Windows-Event vom 7. Oktober 2026 genannt. Am unteren Ende steht der Surface Laptop Ultra mit einem Einstiegspreis von 2.599 Dollar.
Was bekannt ist
Microsoft hat die neuen Geräte auf einem Windows-Event zusammen mit einem überarbeiteten Windows 11 vorgestellt. Nvidia stellt bei RTX Spark vor allem lokale KI-Anwendungen in den Mittelpunkt, Microsoft spricht von einem agentischen Windows-Desktop.
Der Surface Laptop Ultra ist Microsofts eigenes Notebook auf der neuen Plattform. Die Basiskonfiguration kostet 2.599 Dollar.
Neben dem Notebook bietet Microsoft die Surface RTX Spark Dev Box an, einen Rechner für Entwickler. Sie kostet 6.000 Dollar und lässt sich bereits vorbestellen.
Auch die Partnerhersteller haben Preise genannt:
- MSI: Das Prestige N16 Flip AI+ C1XMT startet bei 3.449 Euro.
- Asus: Bei den ProArt-Modellen P14 und P16 kostet die Variante mit 64 GB Arbeitsspeicher weniger als die mit 32 GB.
- Topkonfigurationen über alle Hersteller: bis zu 7.000 Dollar.
Für Spieler gibt es zum Start nach Angaben der Hersteller Hunderte kompatible Titel. Call of Duty gehört nicht dazu, die Reihe soll erst 2027 auf RTX Spark laufen.
Einordnung
Die Preisspanne zeigt, wofür die Plattform gedacht ist. Ein Einstieg bei 2.599 Dollar und Spitzenmodelle bis 7.000 Dollar liegen deutlich über dem, was ein typisches Gaming- oder Office-Notebook kostet. Die Ansage von Nvidia und Microsoft, lokale KI auf das Notebook zu bringen, zielt damit auf Kreative, Entwickler und Firmenkunden.
Die Dev Box für 6.000 Dollar bestätigt diese Richtung. Sie ist kein Produkt für Endkunden, sondern ein Werkzeug, mit dem Entwickler Software für die neue Plattform vorbereiten sollen.
Die Asus-Preise fallen aus dem Rahmen. Dass mehr Arbeitsspeicher weniger kostet, ist ungewöhnlich und spricht dafür, dass die Konfigurationen nicht nur über den Speicher, sondern über weitere Ausstattungsmerkmale unterschieden werden.
Für Spieler ist die Lage gemischt. Hunderte Titel zum Start sind eine Basis, das Fehlen von Call of Duty bis 2027 ist aber eine sichtbare Lücke bei einer der meistgespielten Reihen.
Was offen ist
Offizielle Euro-Preise für den Surface Laptop Ultra und die Dev Box nennen die vorliegenden Quellen nicht, ebenso wenig einen Liefertermin für die Notebooks. Welche weiteren Spiele zum Start fehlen und warum Call of Duty erst 2027 folgt, bleibt ebenfalls offen. Auch die genauen Unterschiede zwischen den Asus-Varianten sind nicht aufgeschlüsselt.
Quellen
- NvidiaLocal AI on RTX Spark at the Microsoft Windows event
- MicrosoftWindows and Surface October 2026 news
- The VergeNvidia's powerful RTX Spark laptops can cost up to $7,000
- MacRumorsMicrosoft Surface Laptop Ultra
- ComputerBaseProArt P14 und P16: RTX Spark kostet bei Asus mit 64 GB weniger als mit 32 GB
- ComputerBaseRTX-Spark-Preise: Das MSI Prestige N16 Flip AI+ C1XMT startet bei 3.449 Euro
- PC GamerNow we know the prices of the new RTX Spark laptops, and they're as expensive as I'm sure you feared
- ComputerBaseGames für RTX Spark: Hunderte Titel zum Start, Call of Duty aber erst 2027
- EngadgetMicrosoft's Surface RTX Spark Dev Box costs an eye-watering $6,000
- The VergeMicrosoft Surface RTX Spark Dev Box preorder
- TechCrunchMicrosoft releases new Nvidia chip AI PCs with revamped Windows 11
- heise onlineMicrosoft stellt Agentic Windows Desktop und neue Hardware vor




